Ich habe in letzter Zeit immer mal wieder die Frage gestellt bekommen, wie und mit welcher Ausrüstung ich meine Fotos und Filme mache. Wie ich meine Fotos mache, ist immer von der Situation, Location und dem eigenen Empfindungen abhängig. Bei den meisten meiner Fotos habe ich in einem Infokasten unterhalb des Fotos die Einstellungen der Kamera und die GPS-Daten stehen. Mit diesen Daten könnt ihr dann selber versuchen ähnliche Fotos zu machen.

Um die Frage nach der Ausrüstung zu beantworten, möchte ich euch hier einen Einblick in meinen Fotorucksack geben.


Kameras


Canon EOS 6D Im Februar 2015 habe ich mit der Canon EOS 6D nun doch den Sprung in das Vollformat Segment vollzogen. Die hervorragende Performance beim High-ISO-Rauschverhalten war für mich natürlich einer der Hauptgründe diese Kamera zu kaufen da ich doch sehr viele Zeitraffer und Fotos in der Dämmerung oder Nacht erstelle. Aber nicht zuletzt die Bedienung der Kamera ist gegenüber den kleinen Schwestern 600D und 700D ein Einstieg in eine neue Kameraklasse und ein weiterer Grund für den Kauf gewesen.
Canon EOS 700D Die Canon EOS 700D ist seit April 2013 im Handel und der direkte Nachfolger der Canon EOS 650D. Nach meiner letzten Timelapse-Session mit einem Kumpel stand fest, ein zweiter Body muss her um während einer Zeitrafferaufnahme – welche über mehrere Stunden gehen kann – Fotos zu machen oder einen zweiten Zeitraffer, aus einer anderen Perspektive aufzunehmen. Gegenüber der 600D welche ich jetzt seit einem Jahr habe gibt es einige Veränderungen, angefangen vom Touchscreen Monitor über einen 9-Punkt-AF und Reihenaufnahmen mit bis zu 5 B/s hat die 700D auch den etwas besseren Digic5 Prozessor an Bord. Der Grund warum ich mich nicht für eine EOS 60D oder 7D entschieden habe ist nach wie vor der Gleiche wie bei der 600D.
Canon EOS 600D Mit der Canon EOS 600D Fotografiere ich jetzt seit Anfang 2012. Ich finde einfach das es eine Kamera mit einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis ist und man mit den großen Schwestern – 60D und 7D – keine besseren Fotos macht. Grund dafür ist in erster Linie das alle drei Kameras den gleichen Sensor haben und sich eigentlich nur in der Größe, Bedienung und wenigen Ausstattungsmerkmalen unterscheiden. Da ich die Kamera meist mit weiterem Equipment für die Timelapse-Fotografie transportieren muss kommt mir das geringere Gewicht und Größe entgegen.
GoPRo Hero3+ Black Edition Die Actionkamera GoPro Hero3+ Black Edition ist mein neustes „Spielzeug“ im Fotorucksack. Sie soll als wasserdichte Zusatzkamera für Zeitraffer aber auch für Reportage- und Dokuzwecke eingesetzt werden. Mit der Auflösung von bis zu 4K und den bis zu 120Fps sind der Kreativität sicher wenige Grenzen gestellt. Was auch gut kommt ist die Fernbedienung per Wi-Fi so muss man nicht immer in direkter Nähe zur Cam sein.


Objektive


Canon EF-S 18-55mm EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS II ist ein Kitobjektiv von Canon. Für den Anfang nicht schlecht, entgegen vieler Meinungen im Internet die sagen das es nur eine „Scherbe“ ist muss meines  eine Ausnahme sein, denn es hat einen sehr guten Autofokus ohne Front- oder Backfokus. Nachteil ist die nicht vorhandene Möglichkeit das Objektiv manuell auf Unendlich zu stellen da eine Markierung fehlt. Über die Verarbeitung/Haptik eines Objektives für ca. 150 EUR braucht man sicher nicht zu reden, man muss Kompromisse eingehen. Trotzdem habe ich es in den letzten Jahren lieben gelernt und Fotografiere noch immer damit und das nicht nur wegen dem Bildstabilisator.
Canon EF-S 55-250mm Das EF-S 55-250mm 1:4-5.6 IS II war Anfangs das Objektiv mit dem ich am meisten fotografiert habe – „Mann war einfach näher am Objekt“ – inzwischen kommt es eher selten zum Einsatz. Klar für Tiere oder auch mal für Sport oder Kinderfotos aus der Ferne ein schönes Glas. Sonnst gilt das gleiche wie für das EF-S 18-55mm
Sigma 17-50mm f2.8 Das Sigma 17-50 mm F2,8 EX DC OS HSM-Objektiv habe ich mir vorrangig wegen der durchgängigen 2,8er Blende, und der Möglichkeit den Fokus auf unendlich zu stellen zugelegt. Inzwischen ist das mein „immer drauf“ Objektiv. Die Haptik und Ausstattung gegenüber dem Canon EF-S 18-55mm sind weitere Vorteile.
Sigma 10mm f2.8 Fisheye Das Sigma 10 mm F2,8 EX DC Fisheye HSM-Objektiv nehme ich vorrangig für Zeitraffer, z.b. des Sternenhimmels oder Landschaften, aber auch in Räumen macht es dank der 10mm Brennweite seinen Job sehr gut. Der Blickwinkel von 167° schafft ganz neue Perspektiven und lädt zum Experimentieren ein. Ein Review zum Objektiv findest du HIER.
Canon EF 16-35mm 1:2,8L II USM Im Zuge meines Kaufes der Canon EOS 6D musste auch ein neues Weitwinkelobjektiv für Vollformat her und so entschied ich mich für das Canon EF 16-35mm 1:2,8L II USM. Auf Grund der großen Blende und der 16mm Brennweite eignet es sich hervorragend für die Landschafts- und Sternenfotografie. Aber auch die Action- oder Architekturaufnahmen machen dank des schnellen Autofokus richtig Spaß.
 Canon EF 50mm 1:1.8 II Das Canon EF 50mm 1:1.8 II allgemein hin auch als Joghurtbecher bezeichnet fand kurz nach meinem Kauf der EOS 6D seinen Platz in meinem Fotorucksack. Für einen Preis zum teil unter 100,- EUR darf man mit Sicherheit keine Wunder erwarten aber ich finde das Preis-/Leistungsverhältnis passt ausgesprochen gut, kann man doch durch die 1.8er Blende wunderbar freistellen. Auch in der Nacht  spielt es dank seiner guten Lichtstärke seine Stärke aus. Einen Großen Test habe ich dazu nicht erst geschrieben aber ein paar Fotos zeigen was das Canon EF 50mm 1:1.8 II kann.
Sigma 24-105mm f4 ART Das Sigma 24-105mm f4 Art habe ich mir als „immerdrauf“ Objektiv für meine Canon 6D zugelegt. Somit decke ich nun einen Brennweitenbereich von 16-600mm mit meinen Objektiven ab und bin eigentlich für sogut wie jede Situation gewappnet. Das 24-105mm Art Objektiv hat eine sehr natürliche Farbwiedergabe und gibt die Zeichnungen im Bild sehr Gut wieder. Auch die Schärfe ist für ein Zoomobjektiv ausgezeichnet und meine Entscheidung empfinde ich als goldrichtig. 
Tamron 150-600mm Nach meinem Einstieg ins Vollformat mit der Canon EOS 6D musste auch ein neues Tele her. Nach einigem Testen entschied ich mich für das Tamron SP 150-600mm F/5-6.3 Di VC USD Superteleobjektiv. Es ist zwar nicht das lichtstärkste Objektiv aber diverse Tests bescheinigen ihm eine sehr gute Bildqualität und einen exzellenten Bildstabilisator. Ganz nebenbei hat dieses Objektiv auch noch ein top Preis-/Leistungsverhältnis.

Filter


Haida ND3 Der Haida Slim Graufilter ND1000 wird bei mir hauptsächlich bei fließendem Wasser z.b Bächen oder Wasserfällen eingesetzt um dem Wasser eine Bewegungsunschärfe zu geben. Der ND1000 (ND3.0) Verlängert die Belichtungszeit um den Faktor 1000 was 10 Blendenstufen entspricht.
Für Einsteiger und alle die, die nicht so viel Geld für ein Verlaufsfilterset ausgeben möchten kann ich auch die Cokin Filter empfehlen. Mit der P-Serie arbeite ich bei den Kleinen Objektiven immer noch sehr gern. Grau-Verlaufsfiltern Cokin P121 (ND8), Cokin P121M (ND4) und Cokin P121S (ND2), aber auch der Haida ND1.8 für das Cokin P-System ist bei mir in Gebrauch. Was Ihr noch für diese Filter benötigt ist ein Filterhalter. Das schöne an diesem System ist das man damit sehr flexibel arbeiten kann und so z.b. den Grauverlauf an die Stelle setzen kann wo man ihn auch braucht. Sicher wird der eine oder andere sagen das man doch heutzutage den Filter Digital per Software einfügen könnte, das mag schon sein aber gerade bei krassen Helligkeitsunterschieden zwischen Himmel und Vordergrund wird man keine andere Möglichkeit haben als einen Grauverlaufsfilter gleich bei der Aufnahme einzusetzen. Eine Andere Möglichkeit gebe es allerdings, die HDR-Fotografie welche ich aber z.b. bei Zeitraffern nicht einsetze 😉
 Lee Verlaufsfilter Lee Grau-Verlaufsfilter sind wohl mit die bekanntesten und sicher auch mit die besten die der Markt aktuell zu bieten hat. Ich verwende sowohl die mit dem soften als auch mit dem harten Übergang. Durch die Erweiterung aufs Vollformat und dadurch auf Objektive mit größeren Frontlinsendurchmesser habe ich die Filter mit den Abmaßen 100x150mm gewählt
Filterhalter Um o.g. Lee Filter nutzen zu können, benötigt ihr noch einen Filterhalter. Ich habe mich für den von Haida entschieden, er ist aus robusten Alu gefertigt und kann bis zu 3 Filter aufnehmen. Der Halter wird mittels Adapterringen am Objektiv befestigt, diese kann man je nach Objektiv extra bestellen.
ND3 Filter Da das Canon EF 16-35mm Objektiv mit 82mm doch ein recht großes Filtermaß hat und Schraubfilter in dieser Größe nicht gerade billig sind, habe ich mich den Haida ND3 Einschubfilter entschieden. Er besteht aus Glas, ist sehr farbneutral und passt in den oben erwähnten Filterhalter. Das Gute daran, ich habe im Grunde einen ND3 Filter für fast all meine Objektive.


Stative & Köpfe


Bushman Gobi Lange habe ich nach einem kleinen leichten aber trotzdem stabilen und funktionalen Panoramakopf gesucht. Mit dem Bushman „Gobi“ habe ich ihn nun gefunden und bin von ihm total begeistert. Mit nur 320g und einem wirklich kleinen Packmaß ist er inzwischen immer mit dabei.
Der Suction Cup Mount von GoPro ist DIE Befestigung schlecht hin – extrem flach, extrem fest, extrem variabel. Ich habe mir verschiedene Saugnapfhalterungen von anderen Anbietern angeschaut, keine hat mich so überzeugt wie die von GoPro. Sicher sie ist nicht die billigste im Angebot aber ich will auch bei höheren Geschwindigkeiten meine Kamera sicher und stabil befestigt wissen.
So ein L-Winkel ist schon eine verdammt praktische Sache, egal ob man gern quer oder hochkant fotografiert, mit nur einem Handgriff kann man die Kameraposition wechseln. Ideal auch für Panoramen im Hochformat. Durch die ARCA-Swiss kompatible Aufnahme kann ich den L-Winkel an all meinem Zubehör verwenden. Ich habe mir absichtlich einen Universal-L-Winkel zugelegt da ich zwei verschieden Kameramodelle im Einsatz habe und den Winkel so auch an beiden nutzen kann.
Vom togopod Max habe ich gleich zwei Stück. Diese nutze ich hauptsächlich für meinen Slider um ihn möglichst Bodennah aufzubauen. Aber auch auf spontanen Trips ist meistens eines der 1130g leichten Stative dabei und stabilisiert meine Kameras zuverlässig. Das togopod Max kommt schon inkl. Kugelkopf mit Arca-Swiss kompatiblen Wechselsystem und passt damit perfekt zum Rest meiner Ausrüstung. Ich habe mir die beiden „Mäxchen“ gleich im Doppelpack bestellt und dabei sogar noch ein paar Euro gespart. Wer also z.B. für einen ähnlichen Zweck wie ich ein paar kleine aber dennoch stabile Stative sucht sollte da einfach mal zuschlagen.
Das Manfrotto 055XPROB Stativ ist inzwischen meine allround Stabilisierung. Es zeichnet sich durch seine hohe Flexibilität und Standfestigkeit aus, was sich ein wenig im Gewicht und dem Packmaß niederschlägt. Letzteres nehme ich aber gern in Kauf um verwacklungsfreie Fotos zu machen. Ein Review zum Stativ findest du HIER.
Das Manfrotto MK394-H Foto-Video Stativ nutze ich hauptsächlich als zweit Stativ in Verbindung mit meinem Slider oder als reines Videostativ. Es ist reltv. leicht und hat ein angenehmes Packmaß.
FEISOL CB-50D Der FEISOL CB-50D ist schon ein ordentlicher Klopper aber er hat auch eine Tragkraft von 19kg und hält die Kamera inkl einem schweren Tele in den ungewöhnlichsten Positionen sicher. Neben seiner Leichtgängigkeit und der ARCA-Swiss kompatieblen Kupplung besitzt der Kugelkopf auch eine Friktionsschraube um den Widerstand der Kugel zu justieren. Alles in allem erfüllt dieser Kopf alle meine Wünsche und hat mich seit dem ich Ihn habe noch nie im Stich gelassen.
Den Triopo B-2 Kugelkopf habe ich mir nach einer Empfehlung eines Bekannten zugelegt. Es ist ein mittelgroßer Kopf mit hoher Tragfähigkeit von bis zu 8kg und einem unschlagbaren Preis-/Leistungsverhältnis. Ich habe ihn auf dem Manfrotto 055XPROB und meinem Slider verbaut. Das besondere an dem Kopf ist die Arca-Swiss Aufnahme, mit welcher man sehr flexibel und schnell Equipment tauschen kann. Ein Review zu diesem Kugelkopf findest du HIER.
Der Novoflex Ball 19P Kugelkopf ist für kleine Kameras oder leichtes Zubehör gut geeignet. Ich nutze ihn für externe Blitze und die Kamera meines Sohnes.


Zeitraffer


2014-04-19-174306__MG_8416-Bearbeitet-Bearbeitet Ganz neu in meinem Fotorucksack ist mein selbstentwickelter und von meinem Kumpel hergestellter „Carbon-Titan Timelapse Slider„. Damit ist es mir nun möglich Kamerafahrten von bis zu 2m Länge zu realisieren. Nebenbei ist der Slider um 1kg leichter als mein „strip down Slider“ und hat dabei 1m mehr Fahrweg. HIER habe ich meinen Slider mal genauer vorgestellt.
slider >>> nicht mehr im Einsatz <<<
Mein strip down Slider – früher Do it yourself Slider – verhilft meinen Filmen zu einer dritten Dimension. Durch die Parallaxe bei der Seitwärtsbewegung wird der Vordergrund vom Hintergrund entkoppelt und lässt meine Filme lebendiger und dynamischer wirken. HIER habe ich meinen Slider mal genauer vorgestellt.
2014-08-29-101228__MG_7620-Bearbeitet Der MDK v4 Astro von David Wemhöner aus Leipzig ist eine Astronachführung um bei der Astrofotografie längere Belichtungszeiten zu ermöglichen. Die modulare Bauweise ermöglicht neben der Astrofunktion auch eine Nutzung als Zeitraffer- oder Videodrehkopf. Ein Review zum MDK v4 Astro findest du HIER.
MDKv5 Pan/Tilt Der MDKv5 Pan/Tilt von David Wemhöner löst den eMotimo TB3 in meinem Fotorucksack ab. Neben einer kompakteren Bauweise die den Schwerpunkt deutlich niedriger macht, kann man bei diesem Drehkopf auch nur eine Achse verwenden und so unter Umständen Gewicht beim Transport sparen. Mit dem eigens entwickelten MDK Controller (siehe unten) kann man den MDKv5 nicht nur für Zeitraffer- oder Videoaufnahmen nutzen, sondern auch für die Nachführung für Astrofotografie nutzen.
MDK Controller Der MDK Controller wurde zusammen mit dem MDKv5 entwickelt und kann bis zu 3 Schrittmotoren ansteuern. Bedient wird das Ganze über die MDK App (noch in der Entwicklung) und einem Smartphone oder Tablet welches über Android oder iOs verfügt. Neben der Steuerung von Zeitraffern und Videofahrten kann man auch einen Panorama- oder Astromodus wählen.
>>> nicht mehr im Einsatz <<<
Der eMotimo TB3 Black ist meine neuste Errungenschaft beim Zeitrafferequipment und wird den Merlin ersetzen. Der TB3 wurde gezielt für die Zeitrafferfotografie entwickelt und kann neben der Pan/Tilt Bewegung auch noch den Slider steuern. Zum TB3 habe ich einen Test in zwei Teilen geschrieben, Teil I behandelt die Hardware, Teil II die Software bzw. den Betrieb des TB3
Der MUX-4 von DynamicPerception ist ein 4-Wege Universalverteiler für Kameraauslösesignale. Mit ihm kann ich z.B. bis zu vier Kameras gleichzeitig mit nur einem Intervallometer auslösen und so ein und die selbe Szene aus verschieden Kameraperspektiven aufnehmen.
akku Für mein Zeitraffer-Equipment benötige ich eine adäquate Energieversorgung. Mit dem MP-S23000 High Capacity Accu habe ich genau das gefunden was man für längere Zeitrafferaufnahmen benötigt. Mit seinen 23 Ah hat der nur 680 g leichte Akku eine unheimliche Energiedichte zu bieten und das beste daran man kann ihn über die Eingebaute Solarzelle auch im „Feld“ laden ohne das man einen Netzanschluss benötigt. Voraussetzung dafür ist natürlich ausreichend Sonne ;-). Ein Review zum Akku findest du HIER.
Den Intocircuit PC26000 Power Bank habe ich mir als Zweitakku zugelegt um auch meinen zweiten Kamerabody mit Dauerstrom zu versorgen. Meistens nutze ich den Akku in Kombination mit Slider und eMotimo TB3 da er 3000 mAh mehr Kapazität hat als der MP-S2300. Ein Review zum Akku findest du HIER.
Das Asus Naxus 7 habe ich mir hauptsächlich zur Steuerung meiner Kameras bei „Heiligen Gral“ Aufnahmen zugelegt. Als „Heiligen Gral“ bezeichnet man die Aufnahme von Tag zu Nacht oder Nacht zu Tag Zeitraffersequenzen welche bis jetzt immer eine besondere Herausforderung war. Dan der Kombination von Nexus 7 und qDSLRDashboard von Zoltan Hubai und dem mit Gunther Wegner gemeinsam entwickelten „LrTimelapse screen“ ist dies nun ein Kinderspiel. Natürlich nutze ich das Nexus 7 auch zum Surfen und zur schnellen Präsentation meiner Videos und Bilder bei Freunden oder Kunden.

Transport


Canon Fotoschultertasche Das Canon Deluxe 10EG Gadget Bag habe ich mir zugelegt um nicht immer mit dem Rucksack losziehen zu müssen. Gerade wenn nur das kleine „Besteck“ aus einer Kamera und ein bis zwei Objektiven mit soll bietet sich diese Schultertasche an. Neben Reinigungsutensilien passt auch noch ein kleiner Snack oder eine kleine Trinkflasche mit hinein.
Der neuste Zugang in der Transportsparte ist der Tamrac Expedition 9X. So langsam wurde der Mantona „Trekking“ für die wachsende Ausrüstung zu klein und so musste etwas größeres her. Der Stauraum und Tragekomfort lassen eigentlich keine Wünsche offen, mit weiterem Zubehör aus dem Tamrac Modular Accessory System – kurz M.A.S – kann man den Rucksack weiter ausbauen. Ein Review zum Rucksack findest du HIER.
Der Mantona „Trekking“ war bis zum Expedition 9X mein Packesel schlecht hin, beladen mit Kamera, Objektiven, Slider,  2 Stativen, Bleiakku, Merlin und Kleinkram bringt er es auf 20kg. Eine Stolze Leistung für einen mittelgroßen Rucksack der dann auch noch sehr bequem zu tragen ist. Ich habe ihn dazumal gewählt weil er einen schönen Breiten Beckengurt und eine dicke Rückenpolsterung hat, aber nicht zuletzt hat er auch ein sehr gutes Preis-/ Leistungsverhältnis.
godspeed Der Godspeed Slingshot 616 Varion ist mein Begleiter in der Stadt oder bei Spaziergängen. Durch den seitlichen Eingriff ist die Kamera in Sekundenschnelle bei der Hand und man muss das Bag nicht erst absetzen. Er bietet viel Stauraum und Flexibilität was bei voller Beladung allerdings auch seine Nachteile bringt da er nur über einen Schultergurt verfügt und dadurch die ganze last auch nur auf einer Schulter getragen werden muss.
Der Tamrac Expedition 3 stammt noch aus meinen Fujifilm Zeiten und wird jetzt als Transporttasche für den Merlin Kamerakopf genutzt. Sein Innenleben lässt sich flexibel konfigurieren und ist auch mal für die Kamera meines Sohnes einsetzbar. Hohe Verarbeitungsqualität und angenehmer Tragekomfort zeichnen ihn aus.


Navigation


Das Garmin Origon 450T ist inzwischen zum ständigen Begleiter geworden. Bevor ich das GPS-Gerät hatte unterstützte mich ein Smartphone bei der Navigation und Wegfindung, leider sind die Smartphones sehr energiehungrig und ich stand schon des öfteren mit leerem Akku im Wald. Das passiert mir mit dem Origon nun nicht mehr mit seinen ca. 20 Std. Akkulaufzeit. Neben dem sehr guten GPS-Empfänger hilft mir vor allem die Kartensoftware von Klaus Gaßner den richtigen Weg zu finden. Die „Reit- und Wanderkarte“ welche auf OpenStreetMap basiert hat ein sehr genaues Wegenetz und ist mit Höhenlinien ausgestattet.
Auch immer mit dabei sind die Wanderkarten des Bad Schandauers Dr.-Ing. Rolf Böhm. Das besondere neben der Genauigkeit seiner Karten ist, das er sie selber mit Bleistift und Tusche zu Papier bringt. Ein schönes Zitat von Rolf Böhm welches man auch auf seiner Internetpräsenz findet, lautet „Raus sollte man schon, wenn man eine Wanderkarte machen will“. Genau das merkt man auch wenn man sich seine Karten anschaut, es sind eigentlich eher Kunstwerke welche mit Liebe zum Detail erschaffen sind.


Zubehör


Ich nutze inzwischen fast nur noch die SanDisk Extreme Pro als 32 und 64GB Variante. Der große Unterschied zu den Karten mit 45MB/s Schreibgeschwindigkeit tritt ganz deutlich bei Zeitrafferaufnahmen mit einem Intervall <3 Sekunden zu Tage. Bei den 45MB/s Karten konnte ich nie unter 3 Sekunden einstellen, da die Kamera dann ins stocken geriet. Mit der SanDisk Extreme Pro mit ihren 95MB/s kann ich sogar einen Intervall von 1 Sec. einstellen ohne das es Probleme mit der Speicherung gibt.
Die SanDisk Extreme SDHC 32GB Speicherkarte hat mich noch nie im Stich gelassen. Mit ihrer sehr guten Speicherperformance kann man auch mal die Serienbildfunktion der Kamera voll nutzen. Auf die 32GB Karte bekomme ich ca. 1400 RAW Fotos und bin damit immer gut gerüstet für meine Leidenschaft der Zeitrafferfotografie.
Ein Lenspen darf in keiner Fototasche fehlen. Nichts ist ärgerlicher als ein Foto was durch Verschmutzungen des Objektives nicht gelungen ist. Mit dem Pinsel kann man Staub und grobe Verunreinigungen beseitigen, mit dem kleinem Microfaserteller kann man Fett oder Wassertropfen beseitigen.
Den Pixel Timer Kabelfernauslöser setzte ich viel bei Zeitraffern und Langzeitbelichtungen ein, durch seine einfache Bedienung hat man schnell und bequem seine Einstellungen vorgenommen und muss nicht ewig in Menüs blättern. Aber auch sein günstiger Preis spricht für ihn und so kann ich den Pixel nur jedem ambitionierten Hobbyfotografen empfehlen.
Der Kaiser Twin1 R4C Infrarot/Kabelfernauslöser ist schon seit meiner EOS 450D immer mit dabei. Unentbehrlich bei Nacht- und Langzeitaufnahmen aber auch sehr hilfreich bei HDRI Aufnahmen. Er ist einfach robust und zuverlässig, durch die Möglichkeit ihn sowohl kabellos als auch kabelgebunden zu nutzen ist er für viele Einsatzzwecke nutzbar.
Bastteriegriff Ein Batteriegriff verlängert durch die zwei in ihm steckenden Akkus die „Lebensdauer“ um das doppelte. Ich habe mich für den Meike Batteriegriff für meine Canon EOS 6D Entschieden. Er kostet nur ein Viertel des Originals und reicht für meine Bedürfnisse vollkommen aus. Trotz seines günstigen Preises ist die Verarbeitung sehr gut und vom original fast nicht zu unterscheiden. Neben der Verlängerten Akkulaufzeit hat man die Kamera gerade auch beim Fotografieren im Hochformat immer gut im Griff.

 


Computer


Das Herzstück einer jeden Rendermaschin ist der Prozessor, in meinem Rechner schlägt der Intel Core i7 4770K Prozessor mit 3,5GHz den Takt. Er hat ein super Preis/Leistungsverhältnis und bietet mit seinen 4 Kernen und 8 Threads ausreichend Renderleistung für meine Zeitrafferprojekte. In Zusammenarbeit mit der Grafikkarte kann ich ihm auch größere Projekte zur Bearbeitung übergeben und so verrichtet der Prozessor seinen Dienst oft mit 100% Auslastung.
Als zentrale Einheit meiner Rendermaschine dient das ASUS Z87-PRO Mainboard. Mit 16 USB und 8 SATA6 Steckplätzen bietet es genug Potential für Erweiterungen meines Systems. Außerdem bietet es durch den Bluetooth und WiFi Adapter eine sehr gute Konnektivität für Handy und Tablet.
Kingston HyberX Savage im 32GB Kit Video und Bildbearbeitungen sind speicherhungrig, das geht auch nicht am Arbeitsspeicher vorbei und so habe ich mir die Kingston HyberX Savage im 32GB Kit eingabut. Somit kann ich neben der Videobarbeitung auch noch andere Programme laufen lassen ohne das der Rechner gleich Auslagerungsdateien auf dei Festplatte schreiben muss.
Auf der schnellen Samsung 840 Pro SSD-Festplatte mit 512GB Kapazität habe ich meine Lightroom Kataloge inkl. Vorschaubildern und die Daten für Adobe Premiere und After Effects gespeichert. Durch die hohe Lese- & Schreibgeschwindigkeit von bis zu 540 MB/s &  520 MB/s ist der Workflow unvergleichlich schnelle und macht richtig Spaß.
Unerlässlich für jeden ambitionierten Hobby- oder Profifotografen ist die Kalibrierung des eigenen Computermonitor, ich mache das mit dem Spyder4Pro von Datacolor. Jeder der mal ein Foto am Computer bearbeitet hat und dieses dann ausgedruckt oder ausbelichten lassen hat, wird festgestellt haben das dass Papierhafte Bild so gut wie nichts mit dem Bild auf dem Monitor zu tun hat. Meist ist der Monitor falsch eingestellt und da hilft eben o.g. Gerät. Ein Review zum Spyder4Pro findest du HIER.
Der Fujifilm DPC All-in-One USB3 Kartenleser ist das tägliche Arbeitstier am Computer. Durch die Übertragungsrate von 300 MB/s hat sich die Zeit des Übertragens meiner Fotos von der SD-Karte auf den Computer gegenüber einem USB2 Kartenleser drastisch reduziert. Aber Achtung, vergewissert euch das euer Computer auch einen USB3 Anschluss hat (blaue USB-Buchse), sonst bringt euch kein USB3 Kartenleser einen Geschwindigkeitsvorteil. Alternativ kann man aber USB3  PCI-Steckkarten kaufen und so seinen Computer kompatibel machen.
Mit der EVGA GeForce GTX 760 Superclocked habe ich eine Grafikkarte mit einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis in meinem System. Durch die CUDA unterstützt hat man einen wesentlichen Geschwindigkeitsgewinn beim Rendern in Adobe After Effects und Premiere gegenüber Karten die kein CUDA haben. Der 2GB große Arbeitsspeicher trägt natürlich ebenfalls zur guten Performance bei.
Die Wester Digital My Passport 2.5″ Festplatte ist meine Datensicherung für unterwegs. Mit ihren 2TB Kapazität bietet sie ausreichend Platz um auch mal die Bilder eines 14 tägigen Urlaubs zu speichern. Dank USB 3.0 wird auch die Übertragung der Daten nicht zum tagesfüllenden Programmpunkt. Mit den Maßen von 11x8x2 cm und nur 230g Gewicht passt sie in jeden Fotorucksack oder Notebooktasche.
Ich habe mir lange Gedanken über eine Sicherungslösung der doch immer größer werdenden Datenmengen gemacht. Schlussendlich habe ich mich für das QNAP TS-470 Turbo NAS entschieden. Bestückt ist es mit 4x 3TB Western Digital Red im RAID5 Verbund. Somit habe ich erst einmal 9TB Speicherplatz für meine Fotos. Wenn der Speicherplatz knapper werden sollte kann ich die 3TB Platten noch gegen 4TB auswechseln oder einfach ein zweites NAS daneben stellen.
Seagate 5TB HDD Vier von den Seagate 5TB Archive Festplatten habe ich in meinem QNAP TS-470 Turbo NAS im RAID5 Verbund laufen. Diese Platten sind speziell für den Server- also den 7/24 Einsatz ausgelegt. Sollte eine Platte mal ausfallen kann ich dank RAID5 einfach diese Platte austauschen und ohne Datenverlust den Array wieder herstellen.
Western Digital 3TB HDD Vier von den Western Digital 3TB Red Festplatten hatte ich in meinem QNAP TS-470 Turbo NAS im laufen. Nach dem ich sie durch die Seagate HDDs ersetzt hatte laufen sie nun im RAID1 Verbund in meinem Hauptrechner. Diese Platten sind auch speziell für den Server- also den 7/24 Einsatz ausgelegt.


Präsentation


Um bei Vorträgen und Workshops nicht mehr auf die Gunst anderer bzw. Vermieter zurückgreifen zu müssen, habe ich mir den BenQ TH681 FullHD Beamer zugelegt. Er schneidet besonders gut bei der Bildqualität und Leuchtstärke ab und ist Ideal um meine Zeitrafferfilme und Fotos zu präsentieren. Nicht nur die Kräftige aber dennoch natürliche Farben haben mich überzeugt, auch das Preis-/Leistungsverhältnis sind bei diesem Beamer eigentlich unschlagbar.
Die Leinwand zum Beamer darf natürlich nicht fehlen, da sie noch einigermaßen mobil bleiben sollte habe ich mich für eine Stativleinwand von Celexon in der Größe 158 x 118 entschieden. Absichtlich habe ich mich nicht für das 16:9 sondern für das recht universelle 4:9 Bildverhältnis entschieden, da Fotos im 2:3 Format sonst recht klein dargestellt werden würden.  Die Celexon Stativleinwand Economy zeichnet sich durch ihr relativ geringes Packmaß und den guten Gain-Wert von 1,0 aus.

Software


Adobe Lighroom ist sicher DAS Standardwerkzeug für alle die sich ernsthaft mit der Fotografie beschäftigen. Die Software ist für Mac und Win verfügbar und vereint Fotoorganisation und Bearbeitung. Für alle Zeitrafferenthusiasten die mit Gunther Wegners LRTimelapse arbeiten ist Lightroom sowieso Pflicht da beide Programme eine Bearbeitungseinheit bilden.
LRTimelapse - advanced time lapse photography made easy. LRTimelapse von Gunther Wegner ist sicher das bekannteste Programm zum bearbeiten von Zeitraffersequenzen in der Szene. Mit Hilfe diese Tools lassen sich Helligkeitsunterschiede zwischen den aufgenommenen Fotos schnell und einfach angleichen. Nebenbei kann man auch gleich noch Animationen auf die Sequenz anwenden und seit der Version 3 unterstützt das Programm auch des Rendern der fertig bearbeiteten Sequenzen. Alle Bearbeitungen werden in Zusammenarbeit mit Adobe Lightroom oder Bridge durchgeführt.
Eigentlich beinhaltet die Adobe Crative Cloud mehr als jeder Normalverbraucher benötigt, da ich aber neben meinem der Fotografie auch noch Webseiten erstelle und betreue ist diese Komplettlösung das ideale Werkzeug für mich. Meine Hauptprogramme des Paketes sind Premiere Pro für den Videoschnitt, After Effects für diverse Videoanimationen, Photoshop zur Foto- und Grafikbearbeitung.
logo-ptgui Meine Panoramen erstelle ich mit PTgui dem wohl besten Panoramaprogramm was es zur Zeit gibt. Neben „normalen“ Panoramen lassen sich auch 360° Grad oder sogar HDR Panoramen erzeugen.


Sonstiges


Eigentlich immer dabei ist die Fenix HL30 LED-Stirnlampe. In der Nacht um den richtigen Weg und die Gegenstände im Rucksack zu finden oder am Tag um diverse Motive auszuleuchten. Mit ihren vier Leuchtstufen hat man immer das richtige Licht für verschidene Einsatzzwecke und das beste für Fotografen ist der Rotlichtmodus mit dem man nicht gleich die ganze Nacht zum Tag macht um etwas zu sehen. Auch die Leuchtdauer von bis zu 140 Stunden kann sich sehen lassen und zwingt einen nicht immer einen Ersatzbatterien mitzunehmen.
Der “CapturePRO” Camera Clip ist mein ständiger Begleiter bei Outdoor-Aktivitäten. Bester Halt für die Kamera ist sicher und dabei ist die Kamera aber immer griffbereit. Man kann ihn am Tragegurt des Rucksacks, am Gürtel und vielen anderen stellen befestigen. Die hochwertige Verarbeitung mit eben so hochwertigen Materialien hat mich voll überzeugt. Ein Review zum „CapturePRO“ Camera Clip findest du HIER.

Die auf dieser Seite verlinkten Ausrüstungsgegenstände beziehen sich zum Teil auf Affiliate-Links zu Amazon. Im Fall das Sie über einen solchen Link etwas bei Amazon kaufen, bekomme ich eine kleine Provision. Auf Sie kommen aber keine höheren Kosten zu.

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